Der Dicke Engel
Das Alt-Berliner Gasthaus Dicker Engel steht für traditionelle deutsche Küche, im Herzen von Moabit. Frische ist das oberste Gebot! So entstehen Boulette,Kartoffelpuffer & Co erst bei der Bestellung, frischer geht es nicht! Zudem gibt die offene Küche jedem Gast die Möglichkeit mal einen Blick zu riskieren. Erleben Sie Gastfreundlichkeit im Urberliner Ambiente in dem sich jung & alt zuhause fühlen.
Die Traditionsreiche Gaststätte in Berlin Moabit ist seit Mitte des Jahres 2009 mit einem neuen Team und neuen, frischen Leckereien für Sie da!
Der Engel erzählt..
Göre
Der Begriff Göre (gesprochen Jöre) ist inzwischen
deutschlandweit bekannt. Häufig wird behauptet,
das Wort gehe auf das englische Wort "girl" zurück.
Wahrscheinlicher ist aber eine Ableitung aus dem
mitteldeutschen Wort "gurre" - das bedeutet so viel
wie "schlecht". Früher wurde z. B. von einer
"gurren Stute" gesprochen, später wurde das Wort
möglicherweise auch auf den Menschen bezogen.
Das Wort ist schon seit dem 16. Jahrhundert
geläufig.
Berliner Biergeschichte..
1370 verordnete der Rat der Städte Berlin und
Cölln, dass hier nur brauen dürfte, wer das
Bürgerrecht besaβ. Zugleich hieβ es in dieser
Verordnung aber auch: "Ernstlich befehlen wir,
keiner darf fremdes Bier ausschenken in unserer
Stadt, einzig der Rat". Von den Fremden Bieren
war das "Bernauer" sehr berühmt. Man hatte für seine Güte damals eine merkwürdige Probe: es wurde im Bernauer Ratskeller Bier über die Sitzbänke gegossen. Wenn nun die Bierprüfer mit ihre Lederhosen auf den Bänken kleben blieben, war das Bier gut. Bier zählte im Mittelalter zur "Bürgerlichen Nahrung", das Braurecht war an den Besitz der Braustellen gebunden. 1488 wurde erstmals eine Staatssteuer für Bier erhoben, 1513 eine Biersteuer auf Lebenszeit und 1549 gar die "groβe Bierziese" als Biersteuer. So war Bier stets ein Steuerobjekt und die Brauindustrie eine ergiebige Steuerquelle. Die Berliner Bierbrauer dürften nach der Brewer -Ordnung von 1577 nur alle 14 Tage brauen, im gleichen Jahr wurde auch das Gilde-Recht verliehen. 1605 wurden aus Berlin 15 Braumeister ernannt, 10 aus Cölln. Im dreiβigjährigen Krieg waren nach dem Trommelschlag die Schenken zu sperren. Beim Kontrollgang machten die Amtsbüttel einen Kreidestrich an den Zapfen der Fässer. Daher kommt der Begriff "Zapfenstreich", besonders beim Militär.
